Frische Arbeitskultur im smarten Gebäude der AXA Belgien

Projekt: AXA Belgien Hauptsitz

Architekt: A2rc Architects

Verwaltung: AXA Belgien Gebäudeverwaltung

Beteiligte Nemetschek Marke: Spacewell

Für AXA Belgium ist das smarte Gebäude ein Mittel zum Zweck: Am neuen Hauptsitz im Zentrum von Brüssel konnte das führende Versicherungsunternehmen so einen neuen Weg zu arbeiten etablieren. Dank der smarten Gebäudetechnik von Spacewell wurde das Gebäude platzeffizient, nutzerfreundlich und leicht zugänglich gestaltet. AXA Belgium hatte bis 2017 ein Gebäude in Watermael-Boitsfort am Stadtrand von Brüssel angemietet und sich den Umzug ins Stadtzentrum gründlich überlegt. „Die Idee zu einem neuen Ansatz entstand bereits 2012“, erklärt Raf Boterdaele, Head of Building & Facilities Management bei AXA. „Wir suchten nach einer Lösung, die langfristig die Mobilität unserer Mitarbeiter verbessert.“
 
So entschied man sich für den ehemaligen Hauptsitz von Engie Electrabel an der Place du Trône. Der historische Teil des Gebäudes, der früher als Hotel diente, blieb erhalten. Der zweite Flügel wurde intensiven Renovierungsarbeiten unterzogen und ein dritter Abschnitt bestand aus einem Neubau mit horizontalem statt vertikalem Aufbau. Damit wollte man den Austausch unter den Mitarbeitern stärken.
Entstanden ist ein Gebäude mit einer großen horizontalen Fläche von insgesamt 50.000 Quadratmetern, von denen 35.000 Quadratmeter auf Büros und das zentrale Forum mit der Betriebskantine entfallen.
 
„Wir haben ein modernes Bürogebäude geschaffen – aber eines mit Charakter und Geschichte“, erklärt Raf Boterdaele. „Dieser Standort bietet vor allem einen hervorragenden Mehrwert, was die Mobilität betrifft. Der Gestaltungsprozess begann mit dem Gedanken, dass das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein muss, um den Verzicht auf das Auto zu fördern. Der Hauptbahnhof ist fußläufig erreichbar. U-Bahn- und Bushaltestellen liegen fast vor der Tür. Außerdem haben wir hier einen großen Fahrradparkplatz sowie Duschen bereitgestellt, damit man nach der Fahrt mit dem Rad ins Büro auch duschen kann.“
 
AXA Belgium hat sich bereits 2014 auf den „New Way of Working“ eingestellt und den Mitarbeitern schon damals die Möglichkeit gegeben, im Home-Office zu arbeiten. „Dieser Linie sind wir mit dem neuen Gebäudekonzept treu geblieben“, versichert der Head of Building & Facilities Management. „Für das Layout der Büros haben wir uns am Prinzip des aktiven Arbeitsplatzes orientiert.“ In der Praxis bedeutet das, dass unterschiedliche Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten konzipiert sind. So gibt es mehrere, verschieden große Besprechungsräume, Büroräume für Arbeiten, die hohe Konzentration erfordern, Räume für informelle Meetings, Telefonate und Brainstorming-Sessions, dynamische sowie smarte Räume und mehrere Bubbles, also kleinere Räume mit drei Stühlen und einem kleinen Tisch.
 
Am ersten Standort bot das Unternehmen jeweils zehn Mitarbeitern sieben Arbeitsplätze. Jetzt sind es nur noch sechs. Für die rund 2.600 Mitarbeiter am Brüsseler Standort stehen also nur 1.540 Arbeitsplätze zur Verfügung. „Das Verhältnis von sechs zu zehn bewirkt sofort eine Ersparnis von einigen tausend Quadratmetern Bürofläche“, erklärt Raf Boterdaele und ergänzt: „Die Folgen für unser Budget sind enorm. Dabei darf die Funktionsfähigkeit natürlich nicht auf der Strecke bleiben.“
 
Mit der IoT-Lösung, die AXA Belgium nutzt, kann die Nutzung von Büros, Arbeitsplätzen und Besprechungsräumen genau kontrolliert werden. Dazu wurden im gesamten Gebäude 1.850 Sensoren installiert, um die Belegung der Arbeitsplätze und Besprechungsräume zu erfassen. Alle sechs Minuten übermitteln die Sensoren über das LoRa-Netzwerk ihre Ergebnisse an die IoT-Plattform. „Durch die Analyse dieser Daten gewinnen wir einen Überblick, wie die angebotene Infrastruktur von den Mitarbeitern genutzt wird“, so Boterdaele. „Das hilft uns, die Funktionen des Gebäudes weiter zu optimieren.“
 
Außerdem sind rund 50 sogenannte „Komfortsensoren“ im Einsatz, die unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2 -Werte messen. „Die von den Komfortsensoren erfassten Daten werden von der IoT-Lösung sofort online gestellt“, erklärt Sven Toelen. Er ist Global Marketing Director bei Spacewell und erklärt: Die Anwendung dient dazu, die technischen Einrichtungen des Gebäudes einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen. Die Berichte lassen sofort erkennen, ob die Heizungsund Lüftungsanlage ordnungsgemäß funktioniert.“ Ein dritter Teil des IoT-Prozesses soll die Nutzung der sanitären Einrichtungen aufzeichnen.
 
AXA Belgium will damit unter anderem erreichen, dass die Reinigung dieser Bereiche besser auf den tatsächlichen Bedarf der Mitarbeiter abgestimmt werden kann. Dank der Kombination aus Renovierung und Neubau konnte AXA Belgium die digitalen Komponenten von Anfang an im Projekt integrieren. „Jeder Bereich ist digital ausgerüstet“, erklärt Raf Boterdaele. „Wir haben überall LED-Beleuchtung eingesetzt und nutzen Bewegungsmelder-Systeme.
 
Zudem haben wir das international anerkannte BREEAM-Zertifikat für Nachhaltigkeit erhalten.“ Dabei ist eine Reduzierung der Fläche auf den benötigten Raum wohl der größte Umweltfaktor. Und: Weniger Büros bedeuten automatisch weniger Energieverbrauch. „Das Projekt ‚Smartes Gebäude‘ von AXA Belgium entwickelt sich ständig weiter. Wir werden Schritt für Schritt weitere Daten erheben, um bessere Analysen zu erhalten und die Prozesse noch weiter zu optimieren“, sagt Boterdaele abschließend.
 
So entschied man sich für den ehemaligen Hauptsitz von Engie Electrabel an der Place du Trône. Der historische Teil des Gebäudes, der früher als Hotel diente, blieb erhalten. Der zweite Flügel wurde intensiven Renovierungsarbeiten unterzogen und ein dritter Abschnitt bestand aus einem Neubau mit horizontalem statt vertikalem Aufbau. Damit wollte man den Austausch unter den Mitarbeitern stärken.
Entstanden ist ein Gebäude mit einer großen horizontalen Fläche von insgesamt 50.000 Quadratmetern, von denen 35.000 Quadratmeter auf Büros und das zentrale Forum mit der Betriebskantine entfallen.
 
„Wir haben ein modernes Bürogebäude geschaffen – aber eines mit Charakter und Geschichte“, erklärt Raf Boterdaele. „Dieser Standort bietet vor allem einen hervorragenden Mehrwert, was die Mobilität betrifft. Der Gestaltungsprozess begann mit dem Gedanken, dass das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein muss, um den Verzicht auf das Auto zu fördern. Der Hauptbahnhof ist fußläufig erreichbar. U-Bahn- und Bushaltestellen liegen fast vor der Tür. Außerdem haben wir hier einen großen Fahrradparkplatz sowie Duschen bereitgestellt, damit man nach der Fahrt mit dem Rad ins Büro auch duschen kann.“
 
AXA Belgium hat sich bereits 2014 auf den „New Way of Working“ eingestellt und den Mitarbeitern schon damals die Möglichkeit gegeben, im Home-Office zu arbeiten. „Dieser Linie sind wir mit dem neuen Gebäudekonzept treu geblieben“, versichert der Head of Building & Facilities Management. „Für das Layout der Büros haben wir uns am Prinzip des aktiven Arbeitsplatzes orientiert.“ In der Praxis bedeutet das, dass unterschiedliche Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten konzipiert sind. So gibt es mehrere, verschieden große Besprechungsräume, Büroräume für Arbeiten, die hohe Konzentration erfordern, Räume für informelle Meetings, Telefonate und Brainstorming-Sessions, dynamische sowie smarte Räume und mehrere Bubbles, also kleinere Räume mit drei Stühlen und einem kleinen Tisch.
 
Am ersten Standort bot das Unternehmen jeweils zehn Mitarbeitern sieben Arbeitsplätze. Jetzt sind es nur noch sechs. Für die rund 2.600 Mitarbeiter am Brüsseler Standort stehen also nur 1.540 Arbeitsplätze zur Verfügung. „Das Verhältnis von sechs zu zehn bewirkt sofort eine Ersparnis von einigen tausend Quadratmetern Bürofläche“, erklärt Raf Boterdaele und ergänzt: „Die Folgen für unser Budget sind enorm. Dabei darf die Funktionsfähigkeit natürlich nicht auf der Strecke bleiben.“
 
Mit der IoT-Lösung, die AXA Belgium nutzt, kann die Nutzung von Büros, Arbeitsplätzen und Besprechungsräumen genau kontrolliert werden. Dazu wurden im gesamten Gebäude 1.850 Sensoren installiert, um die Belegung der Arbeitsplätze und Besprechungsräume zu erfassen. Alle sechs Minuten übermitteln die Sensoren über das LoRa-Netzwerk ihre Ergebnisse an die IoT-Plattform. „Durch die Analyse dieser Daten gewinnen wir einen Überblick, wie die angebotene Infrastruktur von den Mitarbeitern genutzt wird“, so Boterdaele. „Das hilft uns, die Funktionen des Gebäudes weiter zu optimieren.“
 
Außerdem sind rund 50 sogenannte „Komfortsensoren“ im Einsatz, die unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2 -Werte messen. „Die von den Komfortsensoren erfassten Daten werden von der IoT-Lösung sofort online gestellt“, erklärt Sven Toelen. Er ist Global Marketing Director bei Spacewell und erklärt: Die Anwendung dient dazu, die technischen Einrichtungen des Gebäudes einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen. Die Berichte lassen sofort erkennen, ob die Heizungsund Lüftungsanlage ordnungsgemäß funktioniert.“ Ein dritter Teil des IoT-Prozesses soll die Nutzung der sanitären Einrichtungen aufzeichnen.
 
AXA Belgium will damit unter anderem erreichen, dass die Reinigung dieser Bereiche besser auf den tatsächlichen Bedarf der Mitarbeiter abgestimmt werden kann. Dank der Kombination aus Renovierung und Neubau konnte AXA Belgium die digitalen Komponenten von Anfang an im Projekt integrieren. „Jeder Bereich ist digital ausgerüstet“, erklärt Raf Boterdaele. „Wir haben überall LED-Beleuchtung eingesetzt und nutzen Bewegungsmelder-Systeme.
 
Zudem haben wir das international anerkannte BREEAM-Zertifikat für Nachhaltigkeit erhalten.“ Dabei ist eine Reduzierung der Fläche auf den benötigten Raum wohl der größte Umweltfaktor. Und: Weniger Büros bedeuten automatisch weniger Energieverbrauch. „Das Projekt ‚Smartes Gebäude‘ von AXA Belgium entwickelt sich ständig weiter. Wir werden Schritt für Schritt weitere Daten erheben, um bessere Analysen zu erhalten und die Prozesse noch weiter zu optimieren“, sagt Boterdaele abschließend.
 
The Space Monitor application is used to provide insight into space usage. It currently gets its data from wired occupancy sensors (Schneider BMS). In a next phase, wireless sensors/door counters will be added to align cleaning frequencies with real-time usage data. Digital Room Displays are being installed outside of meeting rooms for quick and easy booking of space and catering/services.
 
The facility manager now has a better insight into the space usage; the cleaning team is more motivated and satisfied and the cleaning services are optimally aligned with the actual use of the building.

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