Smart Buildings

 

Unternehmensimmobilien befinden sich in einem rasanten Wandel, weil sich die Art der Arbeit verändert und intelligente Gebäudetechnologien heute intuitivere, agilere Arbeitsplätze ermöglichen und den Nutzer die Kontrolle ermöglichen.
 
Aber was ist ein intelligentes Gebäude (Smart Building)? Im Wesentlichen geht es darum, die Leistung zu verbessern. Die Leistung des Gebäudes, der Menschen, die es nutzen, und der Dienstleistungen, die ihnen zur Verfügung gestellt werden.
 
Die Leistung des Gebäudes umfasst das "Verhalten" des Gebäudes – sein Raumklima (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität), den Energieverbrauch und die Raumbelegung (Schreibtische, Konferenzräume, Konzentrationsräume usw.). Diese Faktoren können leicht gemessen und der ROI berechnet werden. Ein interessantes Beispiel für die Messung und kontinuierliche Verbesserung der „Leistung“ eines Gebäudes ist AXA Belgium. Die neue Zentrale des führenden Versicherungsunternehmens ist benutzerfreundlich, gut erreichbar und nutzt den Raum effizient. Mit einem IoT-System überwacht AXA die Nutzung von Schreibtischen und Konferenzräumen sehr detailliert. Die installierten Sensoren erkennen, welche Schreibtische und Konferenzräume zu welchen Zeiten belegt sind. Darüber hinaus messen "Komfortsensoren" Variablen wie Temperatur, Umgebungsfeuchtigkeit und CO2-Werte, die das Arbeiten so komfortabel wie möglich machen.
 
Die „Leistung“ der Menschen in diesem Gebäude beinhaltet, wie effektiv sie arbeiten können und wie gut die Umgebung auf ihre Anforderungen und Bedürfnisse eingestellt ist (Temperatur, Licht usw.). Diese Faktoren sind schwieriger zu messen, haben aber einen sehr hohen Einfluss auf die Geschäftsergebnisse. 48% der Befragten einer Cushman & Wakefield-Umfrage gaben zum Beispiel an, dass ihr Arbeitsplatz sie nicht dabei unterstützt, produktiv zu arbeiten. Mit Sensordaten aus dem IoT, die in Echtzeit auf mobilen Tools verfügbar gemacht werden, erhalten Büromitarbeiter eine bessere Arbeitsplatzerfahrung und können ihren Arbeitstag optimal nutzen. Auch hier ist Axa  ein interessantes Beispiel für die "Neue Arbeitsweise".
 
Ein weiterer Leistungsindikator sind die Dienstleistungen. Wie können Reinigungsroutinen verbessert werden? Wie können arbeitsplatzbezogene Dienstleistungen dynamisch gesteuert und optimiert werden? Das AZMM-Krankenhaus in Belgien ist ein gutes Beispiel für ein aktivitätsorientiertes Facility Management: das Krankenhaus ist ein modernes komplexes Umfeld, in dem rund um die Uhr gearbeitet wird. Dies erfordert optimal gewartete Gebäude ohne Fehlertoleranz bei der Erfüllung der Bedürfnisse ihrer Nutzer. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, dass die Teams der Einrichtung einfachen Zugang zu aktuellen Informationen haben, unabhängig davon wo sie sich im Gebäude befinden. Einrichtungen und Reinigungspersonal müssen wissen, welche Aufgaben wann und wo ausgeführt werden sollen. Eine intelligente Gebäudeplattform gibt dem Facility Manager einen besseren Einblick in die Nutzungsmuster, das Reinigungsteam ist motivierter und zufriedener und die Reinigungsleistungen sind optimal auf die tatsächliche Nutzung des Gebäudes abgestimmt.

Das nennen wir ein intelligentes Gebäude.

Referenzen zum Thema Smart Buildings:

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