Nemetschek verdoppelt Ergebnis je Aktie

  • Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2010 um 12 Prozent gesteigert
  • EBITDA-Marge von 25 Prozent
  • Prognose bekräftigt 

München, 29. Oktober 2010 – In den ersten neun Monaten 2010 konnte die Nemetschek AG (ISIN 0006452907), Europas größter Anbieter von Software für Architektur, Ingenieurwesen und Bauindustrie, die Umsatzerlöse im Konzern deutlich steigern: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der von den Folgen der Weltwirtschaftskrise geprägt war, stiegen die Umsatzerlöse um 12 Prozent auf 108,3 Mio. Euro. Das EBITDA legte um 40 Prozent auf 26,5 Mio. Euro zu. Damit erhöhte sich die operative Marge von 20 auf 25 Prozent. Der Jahresüberschuss (Konzernanteile) stieg um über 100 Prozent von 6,3 auf 13,2 Mio. Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 27,6 Mio. Euro nach 18,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum - ein Plus von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Umsatz aus Lizenzverkäufen um 21 Prozent gesteigert

Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2009 stiegen die Umsätze aus Lizenzverkäufen um 21 Prozent auf 53,3 Mio. Euro, die Umsatzerlöse aus langfristigen Wartungsverträgen erhöhten sich um 6 Prozent auf 49,1 Mio. Euro. Dabei haben sich vor allem die ausländischen Märkte des Konzerns deutlich erholt: Hier stiegen die Umsatzerlöse um 17 Prozent auf 64,5 Mio. Euro. Die Umsätze in Deutschland verzeichneten ein Plus von 4 Prozent auf 43,8 Mio. Euro.

Während das Umsatzniveau in den Segmenten Bauen und Nutzen weitgehend stabil blieb, sind die Geschäftsbereiche Planen und Multimedia deutlich gewachsen: Im Bereich Planen stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 88,0 Mio. Euro. Im Segment Multimedia erhöhten sich die Umsatzerlöse sogar um 33 Prozent auf 7,7 Mio. Euro.

Ergebnis je Aktie mehr als verdoppelt

Dank des deutlichen Wachstums erwirtschaftete der Nemetschek Konzern in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein EBITDA von 26,5 Mio. Euro (Vorjahr: 18,9 Mio. Euro). Mit 91,9 Mio. Euro lagen die betrieblichen Aufwendungen um 5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das ist im Wesentlichen auf die umsatzabhängigen Kostenbestandteile wie gestiegene Händlerprovisionen und Boni sowie höheren Aufwendungen für die Markteinführung der neuen Produktversionen von Allplan, Vectorworks und Maxon zurückzuführen. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 19,4 Mio. Euro nach 11,7 Mio. Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss (Konzernanteile) lag somit bei 13,2 Euro (Vorjahr: 6,3 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie (Konzernanteile unverwässert) hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt: Von 0,65 Euro auf 1,37 Euro.

Das starke operative Ergebnis der ersten neun Monate spiegelt sich auch im Cashflow wider: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 Mio. Euro auf 27,6 Mio. Euro (Vorjahr: 18,1 Mio. Euro). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -2,4 Mio. Euro (Vorjahr: -2,9 Mio. Euro). Damit lag der Free Cash Flow bei 25,2 Mio. Euro. Die liquiden Mittel erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 13,3 Mio. Euro auf 36,2 Mio. Euro und übersteigen die verbliebenen Darlehen aus der Graphisoft-Akquisition (27,0 Mio. Euro) nunmehr um 9,2 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Nemetschek Konzerns beträgt 52 Prozent (31.12.2009: 50 Prozent).

Prognose bekräftigt

'In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres haben unsere Umsatzerlöse schon fast wieder das Niveau des Vergleichszeitraums 2008 erreicht - und die EBITDA-Marge liegt auf Rekordniveau', betont Ernst Homolka, CEO der Nemetschek AG.

Für das Gesamtjahr erwartet das Management eine Umsatzsteigerung im Bereich von 9 Prozent - und damit ein Wachstum am oberen Ende der Mitte des Jahres angehobenen Prognose. Vor diesem Hintergrund werde die EBITDA-Marge bei rund 24 Prozent liegen. 'Sollte das vierte Quartal erfolgreich verlaufen, könnte das Umsatzplus auch noch etwas deutlicher ausfallen' betonte Homolka.