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Accenture: ein Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeiter erfolgreich verwirklichen

Im Oktober 2019 bezog Accenture den neuen Benelux-Hauptsitz am Gare Maritime in Brüssel.

Fakten

Standort

Brussels, Belgium

Nemetschek Group Marken

Spacewell

Sektor

Smart Building

Kunde

Accenture

Gare Maritime

Gare Maritime, Teil des Stadtsanierungsprojekts „Tour & Taxis“, ist eines der symbolträchtigsten nachhaltigen Büroflächenprojekte der Stadt Brüssel. Es nutzt Solarenergie, Regenwasserrückgewinnung und natürliche Belüftung und verfügt über viel Vegetation – all dies in einer gründlich renovierten Holzkonstruktion aus dem 19. Jahrhundert. Accenture hat hier ein aktivitätsbasiertes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitspraktiken für eine „nomadische“, hochmobile Belegschaft aus 1.000 Mitarbeitern geschaffen.

Sam Dils, Anlagenspezialist, Accenture

„Ich war überrascht von der niedrigen Belegungsrate, während wir dachten, nicht genügend Platz zu haben. Die sensorgestützte Raumüberwachung zeigte eine falsche Nutzung der flexiblen Arbeitsplätze auf, von Platzmangel war keine Rede. Sie zeigte, dass selbst bei unserer sehr mobilen und nomadischen Belegschaft ein gewisses Veränderungsmanagement erforderlich ist, um ein agiles Arbeitsplatzkonzept optimal nutzen zu können. In einer Umgebung mit freier Arbeitsplatzwahl muss man die Denkweise der Menschen ändern, damit sie alte Gewohnheiten über Bord werfen, zum Beispiel morgens einen geteilten Arbeitsplatz zu beanspruchen, aber dann den größten Teil des Tages in Sitzungen zu verbringen.“ 

Kurz nach dem Einzug in die neuen Büros implementierte Accenture die Spacewell Lösungen Space Monitor (mit PIR-Bewegungssensoren) und Comfort Monitor. Die Raumbelegungsraten stellten sich, objektiv gemessen, als viel niedriger heraus, als die Wahrnehmung der Menschen es vermuten ließ. Die Überwachung mit IoT-Sensoren zeigte bereits nach nur ein bis zwei Monaten Datenerfassung Möglichkeiten zur Verbesserung der gesamten Raumnutzung auf. In einigen Fällen stellte sich heraus, dass mangelnder Komfort die Ursache für die Unterauslastung war, wie sich bei der Korrelation von Komfortmessungen mit Belegungsdaten zeigte. Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen erwiesen sich auch als sehr nützlich, um das HLK-System abzustimmen und Komfortprobleme zu lösen, die sich in der Nutzung der Räume widerspiegeln, z. B. kleine Räume, in denen es zu heiß und unbehaglich wurde.

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