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Professor Georg Nemetschek

Firmengründer

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„We drive digitalization and innovation for the entire life cycle of the AEC/O industry!"

Professor Georg Nemetschek, Jahrgang 1934, ist Gründer, Mehrheitsaktionär und Spiritus Rector der Nemetschek Group, die zu den größten börsengelisteten Softwareunternehmen in Deutschland zählt.

Er hat schon in den späten 1960er Jahren auf Software gesetzt, den technologischen Wandel der Baubranche vorhergesagt, wesentliche Entwicklungen selbst geprägt und treibt bis heute die Innovation und Digitalisierung der gesamten Bauindustrie mit Energie und Tatendrang voran.

Darüber hinaus widmet Professor Nemetschek einen erheblichen Teil seines Vermögens gemeinnützigen Zwecken, unter anderem im Rahmen der Nemetschek Innovationsstiftung.

 

Frühe Faszination

Bereits während seines Bauingenieurstudiums an der Technischen Hochschule in München faszinierte Georg Nemetschek die PERM, ein von den Professoren Piloty und Sauer gebauter Röhrencomputer und neben Konrad Zuses Z1 ein Meilenstein in der Geschichte der Computertechnologie.

 

Vision Software

Die Leidenschaft für Computer und Software ließ Georg Nemetschek bereits in den Sechzigerjahren das Risiko wagen, in die Entwicklung von Software zu investieren – in einer Zeit, in der es noch keine PCs gab. Der Erfolg gab ihm Recht: 1963 war das frisch gegründete „Ingenieurbüro für das Bauwesen“ eines der ersten, das Programme zur Berechnung Finiter Elemente bei hochbelasteten, unregelmäßig gestützten Platten einsetzte.

 

Erfolgreicher Entrepreneur

Aus dem 1963 gegründeten Ingenieurbüro entwickelte Georg Nemetschek die heutige Nemetschek Group, einen der weltweit führenden Anbieter von Softwarelösungen für die Bauindustrie. Bereits im Jahr 1977 setze er mit der Entwicklung von Software für den konstruktiven Ingenieurbau Maßstäbe. Im Jahr 1999 folgte der Gang an die Börse und in der Folge ein starkes profitables Wachstum des Unternehmens, unter dessen Dach heute vier Segmente vereint sind, die mit ihren Softwarelösungen den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerkes abdecken. An der im MDax-und TecDax notierten Nemetschek SE hält der Gründer direkt und mittelbar weiterhin die Kapital- und Stimmenmehrheit. 

 

Nachwuchsförderung

1971 wurde Georg Nemetschek als Professor an die Fachhochschule München berufen. Er leitete den Fachbereich Bauingenieurwesen/Stahlbau viele Jahre als Dekan und erfüllte diese Aufgabe bis 1996. Sein besonderes Augenmerk galt dabei der praktischen Ausbildung der Studenten. So hat er es durch Stiftungen ermöglicht, dass den Studenten stets die neueste Soft- und Hardware zur Verfügung stand.

 

Auszeichnungen
  • Als „Visionär und erfolgreicher Unternehmer bei der Entwicklung der Informationstechnologie im Bauwesen“ erhält Professor Nemetschek im Jahr 1997 die Konrad-Zuse-Medaille.
  • Professor Nemetschek wird in Anerkennung seines einzigartigen Lebenswerkes im Jahr 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
  • Professor Nemetschek wird 2013 mit der Konrad-Zuse-Plakette für seine erbrachten Leistungen im Bereich Bausoftware und das Engagement für die Nachwuchsförderung junger Menschen geehrt.
  • 2014 wird Professor Nemetschek in der „Hall of Fame der IT“ der Zeitschrift Computerwoche aufgenommen.

 

Stiftungen

Die „Nemetschek Innovationsstiftung“ wurde im Jahr 2020 von Prof. Georg Nemetschek gegründet. Der Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten bezieht sich auf die Unterstützung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung von Kompetenz und Exzellenz im Bauwesen in den Bereichen Forschung, Lehre, Innovation und akademisches Leben.

Die „Nemetschek Stiftung“ wurde Ende 2007 von der Familie Nemetschek ins Leben gerufen. Mit ihrer Stiftung wollen sie einen Beitrag dazu leisten, die Demokratie in Deutschland zu stärken. Sie möchten so der freiheitlichen Gesellschaft, die ihr Leben geprägt und ihren unternehmerischen Erfolg ermöglicht hat, etwas zurückgeben. Weitere Projekte und Informationen zur Stiftung unter www.nemetschek-stiftung.de.

Bereits 1996 wurde die „Professor Georg Nemetschek Stiftung“ zugunsten der Fakultät Bauingenieurwesen der Hochschule München gegründet. Die Stiftung hat u.a. die Gründung des iabi Instituts für angewandte Bauinformatik ermöglicht.

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