Nemetschek weiter auf Wachstumskurs

  • Umsatz im ersten Quartal um 10 Prozent gestiegen
  • EBITDA-Marge von 24 Prozent
  • Jahresüberschuss um 48 Prozent erhöht
  • Prognose bestätigt

München, 29. April 2011 – Die Nemetschek AG (ISIN 0006452907), Europas größter Anbieter von Software für Architektur und Bau, blieb im ersten Quartal 2011 auf Wachstumskurs: Die Umsatzerlöse stiegen um 10 Prozent auf 38,8 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich um 11 Prozent auf 9,3 Mio. Euro, was einer EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau (24 Prozent) entspricht. Infolge eines positiven Zinsergebnisses stieg der Jahresüberschuss (Konzernanteile) überproportional um 48 Prozent auf 5 Mio. Euro.

Umsätze aus dem Ausland legten um 15 Prozent zu

Die Umsatzerlöse aus langfristigen Wartungsverträgen stiegen im ersten Quartal um 15 Prozent auf 18 Mio. Euro; damit beträgt ihr Anteil am Gesamtumsatz 46 Prozent nach 44 Prozent im Vorjahr. Die Umsätze aus Lizenzverkäufen erhöhten sich um 7 Prozent auf 18,6 Mio. Euro. In den ausländischen Märkten konnten die Umsatzerlöse um 15 Prozent auf 24,2 Mio. Euro zulegen, der Anteil des Auslandsumsatzes stieg somit von 59 auf 62 Prozent des Gesamtumsatzes. In Deutschland erhöhten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht von 14,3 auf 14,6 Mio. Euro.

Zulegen konnte der Nemetschek Konzern in allen wesentlichen Geschäftsbereichen. Im Bereich Planen stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 31,1 Mio. Euro, die EBITDA-Marge in diesem Segment betrug 20 Prozent nach 21 Prozent im Vorjahr. Im Geschäftsbereich Multimedia erhöhten sich die Umsatzerlöse sogar um nahezu 50 Prozent auf 3,4 Mio. Euro, ursächlich dafür war unter anderem die erfolgreiche Einführung von Wartungsverträgen im Vorjahr und die sukzessive Realisierung der entsprechenden Umsatzabgrenzungen. In der Folge konnte die EBITDA-Marge im Bereich Multimedia von 38 auf 53 Prozent zulegen. Im Segment Bauen stiegen die Umsatzerlöse um 8 Prozent auf 3,5 Mio. Euro, die EBITDA-Marge betrug 32 Prozent (Vorjahr: 41 Prozent). Im Geschäftsbereich Nutzen blieb der Umsatz mit 0,9 Mio. Euro knapp unter Vorjahresniveau (1,0 Mio. Euro), die EBITDA-Marge betrug 6 Prozent nach 10 Prozent im Vergleichszeitraum.

Ergebnis je Aktie stieg um fast 50 Prozent

In Folge des Umsatzwachstums stieg das operative Ergebnis (EBITDA) von 8,3 Mio. Euro auf 9,3 Mio. Euro, die EBITDA-Marge blieb stabil bei 24 Prozent. Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Zuge der angekündigten Wachstums-Initiativen um 9 Prozent auf 32,7 Mio. Euro. Dank eines positiven Zinsergebnisses in Höhe von 0,7 Mio. Euro stieg der Jahresüberschuss (Konzernanteile) überproportional um 48 Prozent auf 5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie (Konzernanteile, unverwässert) beträgt 0,52 Euro nach 0,35 Euro im Vorjahresquartal.

Der Konzern erwirtschaftete einen Perioden-Cashflow von 9,2 Mio. Euro, das entspricht einer Zunahme von 18 Prozent. Im Zuge des erfolgten Abbaus von Verbindlichkeiten lag der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 12,8 Mio. Euro auf dem Niveau des ersten Quartals 2010. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug - 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: - 1,0 Mio. Euro) und umfasst überwiegend Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen.

Die liquiden Mittel erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2010 um 10,7 Mio. Euro auf 41,3 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote des Nemetschek Konzerns beträgt 57 Prozent.

Prognose bestätigt

Für das Geschäftsjahr 2011 plant der Konzern ein Umsatzwachstum von 10 Prozent und die Entwicklung im ersten Quartal bestätigt diese Prognose. 'Wie erwartet ist unser Unternehmen vor allem im Ausland gewachsen, und dieser Trend sollte sich weiter fortsetzen,' betonte Ernst Homolka, CEO der Nemetschek AG.

In Anbetracht der Umsatzerwartung und der geplanten Investitionen in künftiges Wachstum prognostiziert Nemetschek für 2011 weiterhin ein operatives Ergebnis (EBITDA) im Bereich von 40 Mio. Euro, was einer EBITDA-Marge von rund 24 Prozent entspräche. Die Verbindlichkeiten aus der Finanzierung der Graphisoft-Übernahme wird der Konzern im laufenden Geschäftsjahr nahezu vollständig abbauen. Die Zinsbelastung wird voraussichtlich weiter sinken und der Jahresüberschuss - wie zu Jahresbeginn prognostiziert - auf über 20 Mio. Euro steigen.