Aktienoptionsplan

Die Nemetschek AG bietet für die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft, Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen sowie Mitarbeiter in Schlüsselfunktionen und Führungskräfte der Gesellschaft und verbundener Unternehmen (Bezugsberechtigte), die einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswertes leisten können, die Teilnahme an einem Aktienoptionsprogramm an. Dadurch sollen qualifizierte Führungskräfte für den Konzern gewonnen und langfristig an das Unternehmen gebunden werden.

Der Preis für den Erwerb der Aktien bei Ausübung der Optionen („Ausübungspreis“) entspricht dem arithmetischen Mittel der an der Frankfurter Wertpapierbörse festgestellten Schlusskurse der Nemetschek-Aktie der letzten fünf Handelstage vor dem Beschluss des Vorstandes, bzw. für Vorstandsmitglieder der Gesellschaft des Aufsichtsrats, über die Einräumung der Optionen, mindestens jedoch dem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals (§ 9 Abs. 1 AktG).

Die Optionsrechte können frühestens zwei Jahre nach Begebung bis zu 50 Prozent, bis zu 75 Prozent frühestens drei Jahre und bis zu 100 Prozent frühestens vier Jahre nach Begebung ausgeübt werden. Die Vertragslaufzeit einer jeden gewährten Option beträgt fünf Jahre. Ein Barausgleich ist nicht vorgesehen.

Beim Aktienoptionsplan wurde ein anspruchsvolles Erfolgsziel festgelegt:
Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn der Kurs der Nemetschek-Aktie, bereinigt um etwaige zwischenzeitliche Dividendenzahlungen, Bezugsrechte und andere Sonderrechte, nach frühestens zwei Jahren seit Beginn der Begebung der jeweiligen Tranche im Zeitpunkt der Ausübung mindestens 150 Prozent des Wertes der Nemetschek Aktie zum Zeitpunkt des Beginns der Begebung der jeweiligen Tranche beträgt. Nach Ablauf von drei Jahren seit Begebung muss der Wert der Aktie mindestens 175 Prozent betragen.

Weitere Bedingung ist, dass der Optionsberechtigte die für das Ausgabejahr vereinbarten persönlichen und betrieblichen Erfolgsziele im Ausgabejahr erfüllt hat, es sei denn, der Vorstand (für diesen der Aufsichtsrat) bestätigt ihm, dass die Verfehlung der Ziele keine oder nur eine begrenzte Auswirkung auf die Ausübung der Optionen hat.

Im Geschäftsjahr 2005 wurden erstmals 100.000 Optionen an Vorstände gewährt. Der gewichtete, durchschnittliche Ausübungspreis betrug EUR 14,60. Bisher sind keine Optionen kaduziert, ausgeübt und/oder verfallen.

 

AKTIE (XETRA)

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