Green Building - Nachhaltiges Planen und Bauen

In der Diskussion über den globalen Klimawandel spielt der Bausektor eine bedeutende Rolle: Gebäude erzeugen fast 40 Prozent aller Kohlendioxidemissionen weltweit. Nicht von ungefähr hat die Europäische Union in ihrem Aktionsplan 2007 festgehalten, dass bis 2020 mindestens 20 Prozent der Primärenergie eingespart werden könne, wenn vor allem das Einsparpotenzial bei Wohn- und Gewerbeimmobilien genutzt werde.
In der Folge haben die Nationalstaaten eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen auf den Weg gebracht. Die Vorlage eines Energieausweises bei Vermietung oder Verkauf eines Gebäudes ist inzwischen europaweit Pflicht. Für nachhaltiges Bauen sprechen nicht zuletzt auch ökonomische Gründe: Über 80 Prozent der Kosten eines Bauwerkes fallen in der eigentlichen Nutzungsphase an. Eventuelle Mehrkosten durch energieeffizientes Planen und Bauen haben sich meist binnen weniger Jahre amortisiert.
Vor diesem Hintergrund verschärft sich der Druck auf die Planer. Bauherren verlangen heute mehr als ein gutes Design – sie wollen wissen, welche Auswirkungen die Planung auf den künftigen Energieverbrauch ihres Gebäudes hat und legen Wert auf den Einsatz umweltfreundlicher Materialien. Das ist eine Herausforderung vor allem für Architekten, gefordert ist aber auch der Ingenieurbau.
Die Softwarelösungen von Nemetschek haben den Anspruch, Planern die Arbeit zu erleichtern – das gilt auch für das umweltbewusste Bauen. Fast jedes Unternehmen im Geschäftsbereich Design hat entsprechende Lösungen im Programm – getreu der Devise des Konzerns, vielfältige Lösungen für unterschiedlichste Ansprüche zu bieten.










